BLACK EAGLES vs MB-Oilers

Wie jedes Jahr war die Vorfreude auf das Spiel in der Bossard Arena gross, dieses Jahr, nach dem vielen Wetterpech in den vergangen Wochen wohl noch ein bisschen grösser – umso mehr da die Oilers mit einer schlagkräftigen Mannschaft nach Zug reisten, nicht wie im Hinspiel als sich gerade mal 9 Oiler auf dem Eis verloren.

Der Beginn der Partie war dann auch vielversprechend, mit dem ersten schönen Angriff konnte die Gäste durch Yannic das 1:0 erzielen. Eine Führung gegen die Black Eagles, keine alltägliche Matchsitutation für die Oilers. Allerdings war die Freude nur von kurzer Dauer denn umgehend konnten die Adler das Spiel wieder ausgleichen. Doch es war zu Beginn kein Vergleich zum Hinspiel, die Oilers die mit 3 kompletten Sturmlinien auflaufen konnten betrieben ein aufwändiges Forechecking und so gelang es die Zuger ab und zu unter Druck zu setzen, und solch ein Forechecking ermöglichte es Lucien dann auch das zweite Tor der Oilers zu erzielen. Das Spiel war in dieser Phase intensiv aber fair, die Black Eagles besassen zwar die besseren Einzelspieler, aber die Gäste wehrten sich mit tollem Einsatz und vereinten Kräften. Trotz der zahlenmässigen Überlegenheit war es aber die Heimmannschaft die weitere Tore erzielte, und so kam es wie eigentlich immer in der Vergangenheit, die Black Eagles zogen bis zur Pause auf 6:2 davon.

Es gab aber keinen Grund die Köpfe hängen zu lassen, auch die Oilers konnten sich immer wieder Chancen erarbeiten, doch noch fehlte die Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor. Leider wurde die Gangart mit Verlauf des Spiels immer ruppiger, aber anstatt die offerierten Powerplay Situationen zu nützen um wieder in die Partie zurückzukehren, kassierten die Oilers gleich zweimal ein Tor mit einem Mann mehr auf dem Eis.

Um das Spiel wieder ein wenig zu beruhigen wurden dann die Kapitäns der Team vom Schiedsrichter zum klärenden Gespräch zitiert, ohne Erfolg!! Leider leisteten sich die Black Eagles mehrere unschöne Aktionen die die Atmosphäre weiter vergiftete und auch die Oilers zu unnötigen Aktionen verleiten liess.

Der negative Höhepunkt, ein gefährliches Beinstellen an Lucien, bei dem bewusst eine Verletzung des Spielers in Kauf genommen wurde, führte dann dazu dass sich die Oilers weigerten die Partie fortzusetzen.

Ein absolut unerklärliches Verhalten des Heimteams, vor allem da die Partie zu diesem Zeitpunkt schon lange entschieden war, und die Black Eagles es durch ihre unbestrittene Klasse gar nicht nötig hätten solche üble Fouls zu begehen. Somit endetet der Sonntagmorgen für alle unbefriedigend, und der Einsicht dass man mit solch einem Gegner in der Zukunft keine Spiele mehr bestreiten möchte, denn die Gesundheit geht ganz eindeutig vor, und dies war bei der fiesen Aktionen nicht mehr gegeben.

Tore: 1:0 Jegi (Boulanger), 2:1 Boulanger (F. Kälin)
Strafen: 2×2 Gfeller, 1×2 O. Hügli, 1×2 Andi

 

Nächstes Spiel: Samstag 2.2.2019, 09:30 in Wallisellen (Ice Cubes)